Dass nicht jede „Titanic“ zwangsläufig untergehen muss, bewiesen kürzlich 160 physikbegeisterte Schülerinnen und Schüler beim Wettbewerb „Alberts Enkel“ in Bochum.
Inmitten von Schaschlikspießen und Wasserbomben wurde an der Matthias-Claudius-Gesamtschule geschnitten, geklebt und gemeinsam nach Lösungen gesucht. Ziel des Wettbewerbs,der von der Claudius Akademie veranstaltet und von den Stadtwerken Bochum gefördert wird, war es, ein Boot zu bauen, das im Wasserbecken einer 500-ml-Flasche standhält. Initiator und Physiklehrer Stefan Wentzel zeigte sich begeistert vom Forschergeist der Jugendlichen.
„Es geht mir darum, eine Situation zu schaffen, die einfach mal besonders ist und Spaß macht. Und ich hoffe, dass diese Verknüpfung gelingt: dass Physik und Naturwissenschaften zu einem besonderen Erlebnis werden.“
Am Ende triumphierten gleich zwei Teams: Das Graf-Engelbert-Gymnasium überzeugte mit einer raffinierten Konstruktion, während das Siegerteam der Nelson-Mandela-Schule voll auf Wasserbomben als Schwimmkörper setzte. Beide Boote meisterten die Jungfernfahrt fehlerfrei.
Wer selbst nochmal mehr Mäuschen spielen möchte, findet hier den spannenden Beitrag von Radio Bochum, sowie weitere tolle Eindrücke im Bericht unserer Schüler der MCS.